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Ursprung
Zuchtgebiet(e)
Hauptzuchtgebiet: Deutschland
Allgemeines
Der Oldenburger ist die schwerste deutsche Warmblutrasse, und wird heute als Sportpferd für alle Disziplinen den Reiterei gezüchtet.
Exterieur
Kopf gerades Profil, manchmal leichte Ramsnase. Langer Hals und sehr stark. Kraftvolles Gebäude mit tiefer Brust. Starke, kurze Gliedmaßen mit starkem Röhrbeinumfang. Hufe groß und weit, gute Konsistenz.
Interieur
Braves leistungsstarkes Pferd, freundlich und vielseitig einsetzbar.
Zuchtgeschichte
Unter Graf Anton Günther von Oldenburg (1603-1667), der als großer Pferdekenner und Förderer der Pferdezucht galt, erreichte die Zucht der Oldenburger Pferde bereits europaweite Bedeutung. Die Folgezeit war geprägt durch drei wichtige Ereignisse: Die erste staatlich verordnete Hengstkörung im Jahre 1820, die Einführung eines Stammregisters 1861 und die Gründung zweier Pferdezuchtverbände durch das Pferdezuchtgesetz vom 9. April 1897. Diese schlossen sich 1923 zusammen zum heutigen "Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e.V.". Es folgten erste züchterische Veredlungsmaßnahmen durch den Einsatz der Hengste Lupus xx (1935) und Condor (1950).
Quelle(n)
Freia Schultz-Friese, Agentur@Pferde.BIZ




